Neu anfangen, nur wie? Espelkamp und andere „Flüchtlingsstädte“ in den 1950er-Jahren

Ausstellung in der Reihe „Deine Geschichte“ des Deutschen Auswandererhauses Bremerhaven

Sonder- und Wanderausstellung
Eröffnung12.03.2024
AuftraggeberDeutsches Auswandererhaus Bremerhaven
ProjektleitungDr. Simone Blaschka
KurationAlexander Kollecker, Isabella Pianto
AusstellungsdesignAndreas Heller Architects & Designers:
Andreas Heller, Ulf Klüsener, Jutta Strauß
AusstellungsbroschüreAndreas Heller Architects & Designers:
Alexandra Schäfer
Ausführende FirmenAusstellungsbau: MüllerKälber GmbH,
Tischlerei: Wittschieben,
Produktion Ausstellungsgrafik: Kusajda Werbetechnik GmbH

Die Ausstellung des Deutschen Auswandererhauses lenkt den Blick auf das Thema „Ankommen in der Bundesrepublik“. In diesem Teil der Migrationsgeschichte fragt das Museum nach den Lebensgeschichten von Vertriebenen und Geflohenen aus dem östlichen Europa und den Städten, die sie prägten. In Espelkamp (NRW) siedelten die Neuankömmlinge zunächst auf der Fläche einer ehemaligen Munitionsfabrik. Schließlich wurden Wohnungen und Industriebetriebe errichtet, das ehemalige Dorf entwickelte sich zu einer der großen Vertriebenenstädte in Deutschland.

Das Ausstellungssystem wurde von Andreas Heller Architects & Designers eigens für das Deutsche Auswandererhaus entwickelt, ist modular aufgebaut und kann an verschiedene Ausstellungsorte angepasst werden. Neben Stelen gehören Vitrinen und Medienstationen zum System. Für die Raumgliederung wurden nun noch eine Wand als Inhaltsträger sowie Kabinette als Ruhebereich für Vertiefungen ergänzt.

Stationen:
14.03.–18.04.2024 Alte Gießerei Espelkamp
26.04.–09.06.2024 Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven