Städtisches Museum Göttingen Machbarkeitsstudie: Neukonzeption des Museums

Machbarkeitsstudie
Projektzeitraum2008
AuftraggeberStadt Göttingen
Team Andreas Heller Architects & DesignersAndreas Heller, Cigdem Arsu, Marina Eismann, Daniele Gaspairni, Elisabeth von Hagenow, Christian Mundt, Jutta Strauß

Die Stadt Göttingen zeichnet sich durch die enge Verbindung exzellenter Wissenschaft mit bunten urbanen Leben aus. Viele historische Bezüge sind noch heute in der Stadt spürbar. Andreas Heller Architects & Designers wurde 2007 von der Stadt Göttingen mit einer Machbarkeitsstudie zur inhaltlichen Neukonzeption des Städtischen Museums beauftragt. Ausgangspunkt war eine dringend notwendige bauliche Erneuerung des Museums.

Aus einer Standortanalyse geht das Konzept für ein Wissenschaftsmuseum hervor, das auf der Struktur und auf der Architektur Göttingens beruht: Das Museum wird in drei „Wissenshäusern“ inhaltlich neu organisiert, die mit den Themenschwerpunkten Wissenschaft, Stadtgeschichte und (Kunst-)Handwerk universitätsgeschichtliche und wissenschaftliche Aspekte der Stadt vertiefen. Die Aufteilung auf drei Standorte integriert das Museum in die gewachsene Struktur der Altstadt.

Die Inhalte der einzelnen Wissenshäuser strahlen in die Stadt aus und bilden zusammen mit den zahlreichen historischen Orten in der Stadt ein Netz. Diese Gebäude und Plätze, die als „Außenexponate“ Stadtgeschichte erzählen, werden in ein „Wissensnetz“ eingebunden. Gezielte Angebote sollen die Besucher animieren, diese Beziehungen in der Kombination von Ausstellung und Stadtrundgängen zu verstehen, zu erlaufen und zu erleben.